Journal: Perspektiven der Wirtschaftspolitik
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Abbreviation
Perspekt. Wirtsch. polit
Publisher
De Gruyter
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- „Rechtlich bindende Selbstverpflichtungen würden die Politiker vorsichtiger machen“Item type: Other Journal Item
Perspektiven der WirtschaftspolitikGersbach, Hans (2023) - Die Bedeutung von Kipppunkten für eine nachhaltige EntwicklungItem type: Journal Article
Perspektiven der WirtschaftspolitikBretschger, Lucas; Leuthard, Matthias (2024)Die Lösung der großen Nachhaltigkeitsprobleme wie Klimawandel und Verlust der Biodiversität bedarf der Überwindung eines grundlegenden Dilemmas: Einerseits sollten zentrale Entscheidungen zur Neuausrichtung von Wirtschaft und Gesellschaft rasch und durchgreifend sein, andererseits orientieren sich Entscheidungsträger stark an gewachsenen Strukturen, die große Trägheit mit sich bringen. Anspruch und Wirklichkeit liegen in der Nachhaltigkeitspolitik oft noch weit auseinander. Beim Schließen dieser Lücke können Kipppunkte eine entscheidende Rolle spielen. Sie treten in ganz unterschiedlichen Bereichen wie Technologie und Politik auf. Der Begriff beschreibt generell eine nichtlineare Entwicklung, bei der nach dem Überschreiten einer gewissen Schwelle eine selbsttragende Beschleunigung eintritt. Die zielgerichtete Förderung des Überschreitens wichtiger Schwellen kann damit zu einer erfolgreichen Strategie für die Nachhaltigkeitspolitik werden. Damit die wichtigen nichtlinearen Entwicklungsprozesse besser gesteuert werden können, sind spezielle institutionelle Vorkehrungen anzustreben. In diesem Beitrag analysieren Lucas Bretschger und Matthias Leuthard die Bedeutung von Kipppunkten und entwickeln einen integrativen formalen Ansatz zu den verschiedenen Kippdynamiken. Sie erläutern die Eigenschaften von Kippdynamiken in Natur, Technologie, Politik und Gesellschaft, und sie vertiefen dies anhand zweier Fallbeispiele. In einem letzten Abschnitt diskutieren sie Folgerungen für die Gestaltung der Politik beim Vorliegen von Kipppunkten. - Die Unternehmensteuerreform 2008: Eine Reformalternative für Deutschland?Item type: Journal Article
Perspektiven der WirtschaftspolitikRadulescu, Doina M.; Stimmelmayr, Michael (2008) - Ist die Schuldenbremse eine Investitionsbremse?Item type: Journal Article
Perspektiven der Wirtschaftspolitik ~ Sonderheft Finanzwissenschaft: „Fiskalregeln: Begründungen, Wirkungen, DesignoptionenHack, Lukas; Janeba, Eckhard (2025)Verfechter der Schuldenbremse bringen vor, die empirische Literatur zu den Effekten von Fiskalregeln auf öffentliche Investitionen belege keine systematischen negativen Effekte. Deshalb sei eine Reform von Art. 109 GG nicht notwendig. Dieses Argument überzeugt die Autoren nicht, gerade wenn man – wie viele Reformgegner – einen Gegenwartsbias im politischen Prozess unterstellt. Aus theoretischer Sicht, erklären Lukas Hack und Eckhard Janeba, führe ein solcher Gegenwartsbias zwingend zu ineffizient niedrigen Investitionen, selbst wenn man die Schuldengrenze auf das optimale (erstbeste) Verschuldungsniveau setze. Die bestehende empirische Literatur sei ungeeignet, das Problem der Unterinvestition relativ zur erstbesten Welt zu quantifizieren, da die erstbeste Welt ein nicht beobachtbares kontrafaktisches Szenario darstelle. - Anreize für Weitsicht und Wiederwahlschwellen: Wege zur besseren DemokratieItem type: Journal Article
Perspektiven der WirtschaftspolitikGersbach, Hans (2007) - Die wirtschaftspolitischen Maßnahmen der Schweiz zu Beginn der Covid-19-PandemieItem type: Journal Article
Perspektiven der WirtschaftspolitikEichenauer, Vera; Sturm, Jan-Egbert (2020)Die Schweizer Volkswirtschaft bewegte sich zu Beginn der Covid-19-Pandemie aus einem konjunkturellen Tief in eine sanfte Aufschwungsphase mit im internationalen Vergleich niedriger Arbeitslosigkeit und gesunden öffentlichen Finanzen. Aufgrund ihrer geographischen Lage waren insbesondere die italienisch- und französischsprachigen Regionen der Schweiz frühzeitig und stark von Ansteckungen mit SARS-CoV-2 betroffen. Während der Sperrperiode (sanfter Lockdown) hatte die Strukturerhaltung höchste Priorität. Arbeitsplätze wurden durch Kurzarbeit erhalten, die Liquidität der Unternehmen wurde durch den einfachen und raschen Zugang zu günstigen und staatlich garantierten Krediten gewährleistet. Im Hinblick auf die Prävention der Überschuldung der Wirtschaft und die für Innovations- und Investitionsentscheidungen relevante Erwartungsbildung wurde allerdings wenig unternommen. Unternehmen erhielten keine nennenswerte Unterstützung für ihre Kapitalkosten. In der Kommunikation der Regierung fehlte es zudem oft an vorwärtsorientierenden Aussagen. © 2020 De Gruyter. - Schuldensensitive Mehrheitsregeln als SchuldenbremseItem type: Journal Article
Perspektiven der WirtschaftspolitikGersbach, Hans (2025)Schuldensensitive Mehrheitsregeln als Schuldenbremse sind eine Alternative zu den bestehenden fiskalischen Regeln. Hans Gersbach stellt in diesem Beitrag die Grundidee einer schuldensensitiven Mehrheitsregel (SSM) vor und zeigt, wie diese als Schuldenbremse eingesetzt werden kann. Er erörtert, wie eine SSM die Balance zwischen fiskalischer Strenge und Möglichkeiten der makroökonomischen Stabilisierung in Rezessionen oder wirtschaftlichen Notlagen erreichen kann, damit langfristig sowohl wirtschaftliche Stabilität als auch fiskalische Solidität gewährleistet wird. Verschiedene Varianten der Regel können diese Balance weiter optimieren. Eine geeignet kalibrierte SSM bietet sich für eine Reform der deutschen Schuldenbremse an. - Staatsverschuldungsunterschiede im internationalen Vergleich und Schlussfolgerungen für DeutschlandItem type: Journal Article
Perspektiven der WirtschaftspolitikMikosch, Heiner; Übelmesser, Silke (2007) - Frauenanteil und geschlechtsspezifische Produktivitätsunterschiede in der volkswirtschaftlichen ForschungItem type: Journal Article
Perspektiven der WirtschaftspolitikHilber, Simon; Sturm, Jan-Egbert; Ursprung, Heinrich W. (2021)Wir dokumentieren die Entwicklung des Frauenanteils in der Volkswirtschaftslehre, messen geschlechtsspezifische Produktivitätsunterschiede in der Forschung und vergleichen die Verlustraten in den Karrieren von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern. Unsere Grundgesamtheit besteht aus 71 volkswirtschaftlichen Fachbereichen in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit insgesamt 3.183 Forschern, von denen etwa 20 Prozent weiblich sind. Unsere Daten stammen aus der Forschungsmonitoring-Datenbank, die vom Verein für Sozialwissenschaften unterstützt wird. Unsere Studie ist primär deskriptiver Natur, das heißt, wir beabsichtigen nicht, die aufgezeigten geschlechtsspezifischen Unterschiede zu erklären. Vielmehr sollen unsere deskriptiven Resultate dazu anregen, die Ursachen der von uns aufgezeigten Unterschiede weiter zu untersuchen. - Konvergenz- und Wachstumseffekte der europäischen Regionalpolitik in DeutschlandItem type: Journal Article
Perspektiven der WirtschaftspolitikEggert, Wolfgang; Ehrlich, Maximilian von; Fenge, Robert; et al. (2007)
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