Journal: Schweizerische Zeitschrift für Sportmedizin und Sporttraumatologie
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- Veränderte Aktivierung der Vasti während des Laufens als Merkmal des PFPSItem type: Journal Article
Schweizerische Zeitschrift für Sportmedizin und SporttraumatologieWolf, Peter; Kryenbühl, Christian; Ukelo, Thomas; et al. (2008)Eine verfrühte Aktivierung des Vastus lateralis (VL) gegenüber dem Vastus medialis obliquus (VMO) vor dem Fersenaufsetzen im Laufen wird aktuell mit dem Patellofemoralen Schmerzsyndrom (PFPS) in Verbindung gebracht. Die vorliegende Studie unter-suchte die Aktivierungszeitpunkte beider Vasti bei schmerzfreien (n = 12) und an unter PFPS leidenden Sportlern (n = 14) im bar-füssigen Laufen und Laufen mit Schuhen und Einlagen (falls vor-handen). Anhand wiederholter Messungen der gesunden Sportler wurde deutlich, dass Unterschiede zwischen individuellen Akti-vierungszeitpunkten bzw. dem verzögerten Einsetzen des VMO gegenüber dem VL mindestens 25–30 ms betragen sollten, um mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Interpretation der gegebenen Varianz der Messung mit Oberflächenelektroden auszuschliessen. Die in dieser Arbeit ermittelten Unterschiede in der Aktivierung der Vasti zwischen den Gruppen waren alle im Mittel zwischen 5 und 10 ms, nicht signifikant und auch nicht klar abgrenzbar von der durch Messwiederholung gegebenen Varianz. Auch das Tragen von Einlagen führte zu keinem gleichzeitigeren Aktivieren der Vasti vor dem Fersenaufprall. Daher kann ein verfrühtes Einsetzen des VL gegenüber dem VMO im Laufen nicht als eigenständiges Merkmal von patellofemoralen Beschwerden erachtet werden. In Zukunft ist aber zu prüfen, inwieweit auf individueller Basis die muskuläre Koordination der Vasti in Verbindung mit der Kine-matik und Kinetik der unteren Extremitäten patellofemorale Be-schwerden biomechanisch erklären kann. - Die Anwendung der Ganganalyse in der FusschirurgieItem type: Journal Article
Schweizerische Zeitschrift für Sportmedizin und SporttraumatologieWyss, Christian; Stacoff, Alex (2008)Die orthopädische Fusschirurgie korrigiert in erster Linie mecha-nische Fussprobleme. Liegen keine mechanischen Probleme vor, müssen andere Spezialitäten zur Behandlung zugezogen werden. Die Diagnose eines mechanischen Problems hat für den Fussspezi-alisten daher höchste Priorität. Klinische Untersuchungsmethoden versagen aber häufig bei der Diagnose von mechanischen Proble-men, insbesondere bei Pathologien im Gehen. Es wird deshalb eine Untersuchungsmethode vorgestellt, die quantifizierbar und reproduzierbar ist und auch der Klinik verborgene mechanische Pathologien zum Vorschein bringen kann. Die Notwendigkeit die-ser Untersuchungstechnik zeigt sich darin, dass in einem exemp-larisch untersuchten Kollektiv lediglich 14% (13/95) der Fälle die klinisch gestellte Diagnose richtig war, dass in 79%(75/95) eine andere Therapie als vor der Ganganalyse vorgeschlagen wurde und dass in mehr als der Hälfte dieser Fälle statt eines operativen Vorgehens ein konservatives gewählt wurde. - Trainingsrelevante Determinanten der molekularen und zellulären Skelettmuskeladaptation: Teil 1: Einleitung und LängenadaptationItem type: Journal Article
Schweizerische Zeitschrift für Sportmedizin und SporttraumatologieToigo, Marco (2006)Muskelkraft ist die Basis für jegliche körperliche Aktivität. Im adulten Skelettmuskel entsteht Muskelkraft, wenn postmitotische und mehrkernige Muskelzellen (so genannte Muskelfasern) kon-trahieren. Muskelfasern weisen unterschiedliche metabolische und kontraktile Eigenschaften auf und variieren bezüglich Faserdurch-messer und -länge. Sie können sich an (patho-)physiologische Zustände, die mit einer veränderten funktionellen Beanspruchung einhergehen, anpassen. Mögliche Anpassungen umfassen (a) die Zu- oder Abnahme in Faserlänge und/oder (b) -durchmesser so-wie (c) die Regulation von Genmodulen, welche den Fasertypus determinieren. Ausmass und Art der Anpassung hängen von der spezifi schen molekularen und zellulären Antwort ab, welche u.a. durch die Zusammensetzung der (Trainings-)Reize bestimmt wird. Um effektive und spezifi sche Trainingsempfehlungen (d.h. «Ver-abreichungsmuster» von Trainingsreizen) formulieren zu können, ist es daher notwendig zu wissen, (1) welche mechano-biologi-schen Zustände auf der Basis der individuellen Responsmatrix zu welcher molekularen/zellulären Antwort führen, (2) in welchem Kausalzusammenhang die molekulare/zelluläre Antwort mit der strukturellen, kontraktilen und metabolischen Adaptation steht, und (3) zu welchem funktionellen/klinischen Effekt die Adapta-tion führt. Um den Zusammenhang zwischen Reiz, Adaptation und Effekt kausal entschlüsseln zu können, ist es daher unerlässlich, den (Trainings-)Reiz qualitativ und quantitativ genau zu erfassen. Diesem wichtigen Aspekt wird bis heute in der Literatur zu wenig Rechnung getragen. Dies führt dazu, dass Resultate fehlinterpretiert und falsche Schlussfolgerungen gezogen werden. Im Krafttraining wird der Trainingsreiz klassischerweise über Höhe des Trainings-widerstandes, Anzahl Wiederholungen und Sätze, Pause zwischen den Sätzen, Anzahl Trainingseinheiten pro Woche und Dauer der Trainingsperiode defi niert. In diesem Übersichtsartikel werde ich darlegen, warum diese klassische Beschreibung ungenügend ist. Basierend auf einem kürzlich erschienenen Übersichtsartikel (Toigo und Boutellier 2006) werde ich zudem neue bestimmende Variablen einführen, welche hinsichtlich Krafttraining bei gesunden erwach-senen Menschen einen qualitativen und/oder quantitativen Effekt auf den Skelettmuskel haben: fraktionelle und temporale Verteilung der Kontraktionsart pro Wiederholung, Dauer einer Wiederholung, Pause zwischen den Wiederholungen, totale Spannungsdauer, Mus-kelversagen, Bewegungsumfang, Erholungsdauer und anatomische Defi nition der Übungsausführung. Ich empfehle, das Design und den Beschrieb von entsprechenden Trainingsstudien anhand der klassischen und neuen mechano-biologischen Deskriptoren zu stan-dardisieren. In diesem ersten Übersichtsartikel (Teil 1: Einleitung und Längenadaptation) werde ich die trainingsrelevanten Determi-nanten für die Längenanpassung von Skelettmuskeln herleiten. Teil 2 wird sich mit der Herleitung der entsprechenden Determinanten für die Anpassung von Muskelquerschnitt sowie kontraktiler und metabolischer Eigenschaften befassen. - Lassen sich Explosivkraftmessungen auf der Kraftmessplatte durch einfache Feldtests ersetzen?Item type: Journal Article
Schweizerische Zeitschrift für Sportmedizin und SporttraumatologieHübner, Klaus; Tschopp, Markus; Buholzer, Othmar (2005) - Inhomogenität von Halb-Sarkomer-Längen beeinfusst die Krafterzeugung in MyofbrillenItem type: Journal Article
Schweizerische Zeitschrift für Sportmedizin und SporttraumatologieStöcker, Urs; Telley, Ivo A.; Denoth, Jachen (2008)Es ist weitgehend akzeptiert, dass eine biologische Variabilität in den Proteinstrukturen von Myofibrillen vorliegt. Diese Annah-me impliziert insbesondere eine Inhomogenität im Inneren jeder funktionellen Einheit, des Halb-Sarkomers, dessen mechanische Eigenschaften dadurch massgeblich bestimmt werden. Inhomo-genitäten äussern sich folglich in der individuellen Dynamik der Halb-Sarkomere. Die unterschiedliche Dynamik wird in Experi-menten an Myofibrillen ersichtlich, wo verschiedene Halb-Sarko-mer-Längen beobachtet werden können. Hier präsentieren wir ein mechanisches Modell, das diese Inhomogenität integriert und mit der Kinetik des Actomyosin-Motors in Verbindung bringt. Die an Experimente angelehnten Simulationen ergeben genaue Berech-nungen des Verhaltens der Halb-Sarkomere und der Kraftantwort während der Aktivierung. Die Dynamik ist vor allem während der initialen Phase der Aktivierung dominant und beeinflusst den Kraftanstieg. Durch die Steifigkeit der Fixierung der Myofibrille in der experimentellen Vorrichtung kann die Dynamik der Halb-Sarkomere und somit die Kraftanstiegsrate beeinflusst werden. Die Steifigkeit der Fixierung beeinflusst auch die Auffächerung der Längen der Halb-Sarkomere, die für die sequenzielle Relaxation entscheidend ist. Das Verhalten eines einzelnen Halb-Sarkomers während einer längengesteuerten Aktivierung ist abhängig von der Bewegung der anderen Halb-Sarkomere in derselben Myofibrille, und somit kann das Kraftbild nur bedingt mit den biochemischen Reaktionen im Halb-Sarkomer verknüpft werden. - Feasibility of a web-based randomised controlled trial for a tailored physical activity interventionItem type: Journal Article
Schweizerische Zeitschrift für Sportmedizin und SporttraumatologieThüring, Nicole; Martin-Diener, Eva; Martin, Brian W.; et al. (2009)active-online.ch is a freely available Internet-based physical ac-tivity counselling programme disseminated population-wide with a multimedia strategy. The feasibility of an Internet-based ran-domised controlled trial was tested in a small-scale study. Partici-pants were recruited using print advertisements, Internet banners and e-mail messages. After baseline assessment, they were ran-domised to the intervention programme active-online.ch or a con-trol website. Participants were re-contacted by e-mail after six weeks and six months for follow-up assessment. E-mail invitations in an administration unit and a print advertisement were most ef-fective for recruitment. After six weeks, complete data was avail-able from 76% of the original participants, after six month from 63%. 48% of the original subjects were women, 76% between 30 and 60 years old and 57% insufficiently active. At every stage of the study, the proportion of women in the trial decreased signifi-cantly. 35% of the participants in the intervention group completed the intervention programme. For future full-scale randomised tri-als using an Internet design, recruitment should be planned in view of the implementation strategy of the intervention. Expected adherence to both the study protocol and the physical activity in-tervention need to be considered when sample sizes are estimated. - VO2max als Mass für die Ausdauerleistungsfähigkeit?Item type: Journal Article
Schweizerische Zeitschrift für Sportmedizin und SporttraumatologieBoutellier, Urs; Spengler, Christina M. (1999) - Trainingsrelevante Determinanten der molekularen und zellulären Skelettmuskeladaptation – Teil 2: Adaptation von Querschnitt und FasertypusmodulenItem type: Journal Article
Schweizerische Zeitschrift für Sportmedizin und SporttraumatologieToigo, Marco (2006)Muskelkraft ist die Basis für jegliche körperliche Aktivität. Imadulten Skelettmuskel entsteht Muskelkraft, wenn postmitotischeund mehrkernige Muskelzellen (sogenannte Muskelfasern) kon-trahieren. Muskelfasern weisen unterschiedliche metabolische undkontraktile Eigenschaften auf und variieren bezüglich Faserdurch-messer und -länge. Sie können sich an (patho-)physiologische Zu-stände, die mit einer veränderten funktionellen Beanspruchungeinhergehen, anpassen.Mögliche Anpassungen umfassen (a) dieZu- oder Abnahme in Faserlänge und/oder (b) -durchmesser sowie(c) die Regulation von Genmodulen, welche den Fasertypus deter-minieren. Ausmassund Art derAnpassunghängen von derspezi-fischen molekularen und zellulären Antwort ab, welche u.a. durchdie Zusammensetzung der (Trainings-)Reize bestimmt wird. Umeffektive und spezifische Trainingsempfehlungen (d.h. «Verab-reichungsmuster» von Trainingsreizen) formulieren zu können,ist es daher notwendig zu wissen, (1) welche mechano-biologi-schen Zustände auf der Basis der individuellen Responsmatrix zuwelcher molekularen/zellulären Antwort führen, (2) in welchemKausalzusammenhang die molekulare/zelluläre Antwort mit derstrukturellen, kontraktilen und metabolischen Adaptation steht,und (3) zu welchem funktionellen/klinischen Effekt die Adaptati-on führt. Um den Zusammenhang zwischen Reiz, Adaptation undEffekt kausal entschlüsseln zu können, ist es daher unerlässlich,den (Trainings-)Reiz qualitativ und quantitativ genau zu erfassen.Diesem wichtigen Aspekt wird bis heute in der Literatur zu wenigRechnung getragen. Dies führt dazu, dass Resultate fehlinterpre-tiert und falsche Schlussfolgerungen gezogen werden. Im Kraft-training wirdderTrainingsreizklassischerweiseüberdie HöhedesTrainingswiderstandes, Anzahl Wiederholungen und Sätze, Pausezwischen den Sätzen, AnzahlTrainingseinheiten pro Woche undDauer der Trainingsperiode definiert. In diesem Übersichtsartikelwerde ich darlegen, warum diese klassische Beschreibung ungenü-gend ist. Basierend auf einem kürzlich erschienenenÜbersichts-artikel (Toigo und Boutellier 2006) werde ich zudem neuebe-stimmende Variablen einführen, welche hinsichtlich Krafttrainingbei gesundenerwachsenenMenschen einen qualitativen und/oderquantitativen Effekt auf den Skelettmuskel haben: fraktionelleund temporale Verteilung der Kontraktionsart pro Wiederholung,Dauer einer Wiederholung, Pause zwischen den Wiederholungen,totale Spannungsdauer,Muskelversagen, Bewegungsumfang,Er-holungsdauerund anatomische DefinitionderÜbungsausführung.Ich empfehle, das Design und den Beschrieb von entsprechendenTrainingsstudien anhand der klassischen und neuen mechano-bio-logischen Deskriptoren zu standardisieren. In der letzten Ausgabedieser Zeitschrift habe ich die Längenadaptation des Skelettmus-kels besprochen (Toigo 2006). Indiesem zweiten Teil werde ich dietrainingsrelevanten Determinanten für die Querschnittsanpassungund die Reprogrammierung der kontraktilen und metabolischenEigenschaften von Skelettmuskeln herleiten. - Erfassen der Vor- und Rückfussbewegungen im Gehen und LaufenItem type: Journal Article
Schweizerische Zeitschrift für Sportmedizin und SporttraumatologieList, Renate; Unternährer, Stephanie; Ukelo, Thomas; et al. (2008)Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist aufzuzeigen, wie Relativbe-wegungen (i) zwischen Vorfuss und Rückfuss sowie (ii) zwischen Rückfuss und Unterschenkel im Gehen und Laufen erfasst werden können. Dazu wird ein 2-segmentiges Fussmodell (Vorfuss und Rückfuss) mit insgesamt neun Markern vorgestellt. Die Resultate zeigen eine deutliche Verbesserung gegenüber älteren 1-segmen-tigen Modellen und erlauben ein genaueres Beschreiben der Be-wegungsübertragung zwischen Rückfuss und Unterschenkel. Das 2-segmentige Fussmodell lässt erhebliche Plantarflexion zwischen Vor- und Rückfuss beim Abstoss im Gehen und Laufen erkennen, was einer Deformation des Fusses gleichkommt, womit die He-belwirkung beim Abstossen gegenüber einem ideal rigiden Fuss reduziert wird. Diese Arbeit bildet eine Grundlage zu einer bes-seren dreidimensionalen Beschreibung der Kinematik der unteren Extremitäten im Gehen und Laufen. - Acceptance of an Internet-based programme to train physical activity counsellors during the development phase and in regular useItem type: Journal Article
Schweizerische Zeitschrift für Sportmedizin und SporttraumatologiePadlina, Oliver; Jimmy, Gerda; Martin, Brian W. (2009)A post-graduate physical activity counsellor training course was developed consisting of an Internet-based e-learning component and a workshop. During the development phase, the acceptance of the Internet programme was evaluated with 42 study participants from target professions (physiotherapists, physical educators, GPs, nutritionists). Once the course was in regular use, 49 students who had worked through the whole course evaluated it. Nearly all participants of the first evaluation study rated the e-learning programme as user-friendly, easily understandable, interesting and relevant. They further reported having the necessary access to work with the programme and were prepared to pay a reasonable amount for the course. Regular students gave high ratings to all aspects of the workshop, especially the expertise of workshop lead-ers. They further rated both components, e-learning and the work-shop, as useful or very useful. The results show that this course has been adequately designed to meet the needs of the professionals in the target group and that they are willing, ready and able to learn through Internet-based programmes. E-learning is a feasible and appreciated option yet inclusion of face-to-face sessions in an e-learning programme adds to the quality of a course.
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