Benno Volk


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Benno

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06167 - Curriculumsentwicklung / Curriculum Development

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Publications 1 - 5 of 5
  • Volk, Benno (2020)
    Doing Higher Education ~ Lob der Vorlesung
  • Humor im Wissenschaftsfilm
    Item type: Book Chapter
    Reutemann, Jeanine; Volk, Benno; Rehmann, Judith (2023)
    Cinema: Das Schweizer Filmjahrbuch
    Im populären Wissenschaftsfilm spielt Humor mehr als eine Nebenrolle: Nicht nur die wissen-schaftliche Gültigkeit des Dargestellten ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal, sondern das Pub-likum soll auch auf humorvolle Weise dazu angeregt werden, komplexe Wissensinhalte kognitiv zu verarbeiten. Unter dem Mantra wagen sich mittlerweile auch vermehrt Hochschulen mit humoristischen Stilmitteln an die Produktion von Wissen-schaftsfilmen. Von animierten Fantasiefiguren über komödiantische Reinszenierungen bis zu klassischen Wortwitzen findet sich ein breites Potpourri an humoristischen Elementen in wis-senschaftlichen Lehr- und Lernvideos. Im künstlichen Studiolicht wirken jedoch einige Versuche, Wissenschaft und Humor zu verbin-den, etwas bemüht. - Oft resultiert ein unfreiwillig komödiantisches Ergebnis. Das bringt Kon-sequenzen mit sich, die weit über ein Schmunzeln hinausgehen: Sie untergraben die Glaubhaf-tigkeit des Inhaltes, der Lehrperson und damit letztlich auch der Wissensinstitution. Zum Bei-spiel: Während der Produktion eines Videos zum Thema "Open Educational Resources" haben die Autor_innen realisiert, dass das Verhältnis zwischen Animation und live-Aufnahmen nicht übereinstimmt. Anstatt dass die animierten Figuren das – eher trockene – Thema humorvoll auf-lockerten, wirkten sie in ihrer Überpräsenz kindlich-naiv. Das hatte einerseits zur Folge, dass sich das Video gar nicht an ein akademisches Publikum zu richten schien und andererseits, dass die Bemühung, ein wissenschaftliches Thema audiovisuell zu vermitteln, lächerlich wirkte. Das Unternehmen des Videos, im Dienste der Wissenschaft und Lehre einen komplexen Sachverhalt zu transportieren, scheiterte. Die Darstellung der Animationen mussten somit im Zuge dessen erneut überarbeitet werden, damit das schwierige Zusammenspiel von humorösen Stilmitteln und Zielpublikum übereinstimmt. Aber warum fällt es so schwer den in Wissenschaftsfilmen zu treffen? Wie können Strategien der klassischen Rhetorik ins Audiovisuelle übertragen werden? Und inwie-fern können filmische Parameter als humoristisches Stilmittel eingesetzt werden? Diese Fragen wollen wir mithilfe einer Analyse von Videobeispielen, unter Einbezug eines his-torischen Blickwinkels und sowohl film- und medienwissenschaftlichen als auch didaktischen Entwicklungen untersuchen. Dabei verstehen wir den Wissenschaftsfilm als – stellen also die formalen Eigenschaften des Films im Zusammenhang mit dessen Gebrauch. Somit vertreten wir eine pragmatische Perspektive, in der der Produktionskontext Hochschule, Lehre und Wissenskommunikation oder -dokumentation nicht nur als eine Rahmenbedingung, sondern als ein den Wissenschaftsfilm determinierenden Faktor betrachtet wird, der dessen Be-deutung produziert Daraus resultiert eine wichtige Bedingung, damit Humor im Wissenschafts-film funktioniert: Er darf dem Ziel und Gebrauch des Filmes – im Dienste der Wissenschaft, Forschung oder Lehre Wissen zu transportieren – nicht entgegenwirken. So gesehen lässt sich der Einsatz von Humor im Wissenschaftsfilm auf das Problem der Glaubwürdigkeit kondensie-ren. Dieses entsteht, wenn Humor die Gebrauchskonditionen des Wissenschaftsfilm bedroht – also die Kredibilität des darin dokumentierten Wissens oder die darin repräsentierte Wissensin-stitution in Frage stellt. Ein Weg aus diesem Dilemma, so unsere Position, könnte der Einsatz von visuell artikuliertem Humor bieten, indem inhaltliche Aussagen nicht konterkariert, sondern durch visuelle Elemente divergent dargestellt werden. Die daraus entstehende Differenz aus in-haltlicher Aussage und visueller Abbildung kann im besten Fall als witzig und motivierend wahrgenommen oder als unpassend und nicht witzig übergangen werden. Somit bleibt Humor ein Stilmittel und kein inhaltsveränderndes Element im Wissenschaftsfilm. Die Lösung zum vorhin beschriebenen Beispiel des Scheiterns wurde in unserem Fall so gelöst, dass die animier-ten Sequenzen häufiger mit live-Aufnahmen durchbrochen werden und das Design der Charak-tere einen anderen Stil bekamen. Das hat zum Effekt, dass die humoristischen Elemente sparsa-mer, bewusster und reflektierter zum Einsatz kommen können – und so nicht das Zielpublikum verfehlen beziehungsweise dem Gebrauch des Videos als Wissenschaftsfilm nicht entgegenwir-ken. Im Folgenden werden nun weitere Beispiele mit unterschiedlichen humoristischen Strate-gien skizziert, die diesen Ansatz verdeutlichen sollen. Die Beispiele sind aus diversen Videose-rien zu verschiedenen Schwerpunkten mit einem heterogenen Zielpublikum vom LET Educational Media Team in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit thematischen Expert_innen an der ETH Zürich produziert worden.
  • Volk, Benno (2020)
    Doing Higher Education ~ Klassiker der Hochschuldidaktik
    Die Lernzieltaxonomie nach Bloom kann als ein echter Klassiker im Bereich der Hochschuldidaktik und darüber hinaus für die Pädagogik angesehen werden. Auch wenn seit der Veröffentlichung mittlerweile ein halbes Jahrhundert vergangen ist, erscheint sie noch immer aktuell und sehr häufig wird in hochschuldidaktischen Kontexten auch heute noch Bezug auf sie genommen. Das liegt einerseits daran, dass die Revision der Taxonomie durch Anderson und Krathwohl oftmals Bloom zugeordnet wird und andererseits daran, dass andere Taxonomien weit weniger Beachtung in der hochschuldidaktischen Praxis finden. Ein weiterer Grund ist aber auch, dass die Beschäftigung mit Ordnungssystemen im pädagogisch-didaktischen Bereich zurzeit nicht besonders „en vouge“ ist. Dieser Zustand kann insofern kritisiert werden, als gerade in der Beschäftigung mit Klassifikationsschemata und unterschiedlichen Lernzieltaxonomien sowie deren Auswirkungen auf pädagogisch-didaktisches Denken und Handeln ein Potenzial für die wissenschaftliche Weiterentwicklung und Professionalisierung der Hochschuldidaktik liegt.
  • Lehner, Marion; Volk, Benno (2018)
    Zeitschrift für Hochschulentwicklung
    Um die Qualitätsentwicklung von Hochschullehre umfassend evaluieren und adäquat abbilden zu können, braucht es eine konzeptionelle Planung, welche Daten und Artefakte die vielfältigen individuellen sowie organisationalen Entwicklungsprozesse aufzeigen können und wie mit diesen Daten umgegangen werden soll. Neben hochschuldidaktischen Weiterbildungsangeboten ist u. a. auch die Vernetzung von Lehrenden entscheidend für die Lehrkompetenzentwicklung. Der Einfluss des „Voneinander-Lernens“ auf die gesamte Hochschule als lernende Organisation lässt sich jedoch im Gegensatz zum individuellen Lehrkompetenzerwerb nur schwer sichtbar machen. Um die Qualitätsentwicklung in der Hochschullehre in ihrer ganzen Komplexität erfassen zu können, sind agile Datenerhebungsmethoden notwendig, welche situations- und kontextbezogen sowohl individuelle als auch institutionelle Entwicklungen und deren Zusammenhänge abbilden. In diesem Beitrag wird ein Ansatz zur Kombination von unterschiedlichen Daten an der ETH Zürich diskutiert und kritisch hinterfragt.
  • Tomforde, Elke; Volk, Benno; Barth, Philip; et al. (2022)
    Blickpunkt Hochschuldidaktik ~ Hochschullehre als Gemeinschaftsaufgabe: Akteur:innen und Fachkulturen in der lernenden Organisation
    Wie kann eine Hochschule überprüfen, ob die vielfältigen Ziele von Curriculumentwicklungsprozessen erreicht werden? In diesem Kontext stellten sich die Verantwortlichen der Curriculumsentwicklung an der ETH Zürich (ETHZ) die Frage, wie neue oder revidierte Curricula von Studiengängen partizipativ evaluiert werden können. Zu diesem Zweck werden seit drei Jahren vermehrt Ratingkonferenzen eingesetzt - ein Mixed Methods-Ansatz. Die Kombination aus standardisierten und diskursiven Verfahren liefert sehr aufschlussreiche Ergebnisse, die sich mit standardisierten Methoden allein nur schwer erschließen lassen. Anhand von zwei Praxisbeispielen wird aufgezeigt, inwieweit Evaluationsziele erfüllt wurden und wie die Studienprogramme die Evaluationsergebnisse nutzen. Abschließend wird diskutiert, wie Ratingkonferenzen systematisch als Element des Qualitätsmanagements in der Universität eingesetzt werden können.
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