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Moritz Mähr


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Moritz

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08534 - Research Analytics Service ETH-Bib. / Research Analytics Service ETH Library

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Publications 1 - 10 of 30
  • Mähr, Moritz (2019)
    Mit dem Sozialversicherungsabkommen zwischen der Schweiz und Italien von 1964 bekamen die “Gastarbeiter” Zugang zu den sozialen Sicherungssystemen und das Recht, sich permanent niederzulassen. Das hatte weitreichende Konsequenzen für das Migrationsregime der Schweiz. Die “Gastarbeiter” konnten nicht mehr als Konjunkturpuffer eingesetzt werden und die Vorsorgeeinrichtungen drohten den ersparten Reichtum zugunsten der unterbezahlten Ausländer*innen umzuverteilen. In der Reformeuphorie der 1960er Jahre wurde der Ruf nach einem statistischen Mittel laut, um das “Ausländerproblem” zu lösen. Am 7. Juli 1971 beschloss der Bundesrat mit der “Verordnung über die Durchführung eines Probelaufs für das zentrale Ausländerregister” das bis dato teuerste statistische Werkzeug der gesamten Bundesverwaltung. Im Rahmen des technikgeschichtlichen Forschungsprojekts “Die Fremden und der Computer” an der Professur für Technikgeschichte der ETH Zürich werden Steuerungsphantasien der Arbeitsmigration der 1960er und 1970er Jahre an der Schnittstelle zwischen historischer Migrationsforschung und Technikgeschichte untersucht.
  • Mähr, Moritz (2022)
  • Hoffmann, Henrike; Mähr, Moritz; Zetti, Daniela (2019)
    The Chair for the History of Technology at ETH Zurich has been using the search engine Opensenamticsearch as a shared search engine for historical sources, research literature and excerpts since 2018. In our presentation we will review the process that took several years and led to this implementation. We point out various surprises lurking in research projects that make digital research data and historical research interact in order to obtain meaningful data. We suggest that historians aim for research workflows and environments that are free for experiments, errors and exchange between researchers. Henrike Hoffmann, Moritz Mähr and Daniela Zetti are working with historical sources from various archives (Federal Archives Berne, University Archives Geneva, ETH Archive Zurich, PTT Archive Berne, CSCS Lugano). They deal with the issue on how the sources can be collected, analyzed, processed and made reusable. The sources are in German, French, Italian and English. They comprise documents that were written between 1960 and 2000. Most of the documents stem from public archives, some are publicly available, but a small number are within the protection period, i.e. accessibility is restricted. The research team is cooperating with technical, archival, legal and academic partners in Switzerland.
  • Blaupause einer flexiblen Lebensform
    Item type: Journal Article
    Mähr, Moritz (2012)
    Trans ~ In Ordnung
  • Mähr, Moritz (2021)
    6th International Conference on the History and Philosophy of Computing 27-29 Oct 2021 Zürich (Switzerland). Program and Extended Abstracts
    The public, the private, and the domestication of the information system examines how data protection emerged in Switzerland in the 1970s. The historical study shows how interactive information systems became part of a new computerized administrative reality in the 1970s, with greatly expanded means of action. Both the public and politicians found it difficult to imagine how the new technology would be used in administration, and – influenced by the Watergate scandal – saw above all the potential for abuse. Driven by fears predominantly related to pop-cultural representations of surveillance technologies, a political debate began about the limits of computerized administration. Without computers, the administration saw its ability to manage an ever-increasing number of issues threatened. Data protection provided a semantic platform to renegotiate the relationship between the public and a computerized administration. Analysis of this trading zone reveals the mutual adjustments made by the public, politicians, and administrators in the discussion of a data protection law. For this study, press articles from major Swiss media as well as reports, minutes, correspondence and other official sources from the Swiss Federal Archives are analyzed.
  • Mähr, Moritz (2019)
    Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung der 1960er Jahre kamen Hunderttausende Arbeitsmigrant*innen in die Schweiz. Das schnelle Bevölkerungswachstum liess die Infrastruktur an ihre Grenzen kommen und xenophobe Tendenzen machten sich in rechten und den Gewerkschaften nahestehenden Kreisen breit. Das zögerliche Handeln des Bundesrates bei der Regulierung der Arbeitsmigration trug ebenfalls dazu bei, dass sich die Befürworter der zweiten "Überfremdungsinitiative" an der Urne gute Chancen ausrechneten. Um diese rigorose und wachstumsfeindliche Beschränkung der Einwanderung abzuwenden, erliess der Bundesrat am 16. März 1970 eine wirtschaftsverträglichere "Begrenzung der Zahl der Ausländer" (Globalplafonierung). Vor diesem diskursiven Hintergrund erstaunt es wenig, dass das am 9. Juli 1971 vom Bundesrat in Auftrag gegebene zentrale Ausländerregister (ZAR) von den Zeitgenoss*innen und in den Forschungsbeiträgen als eine weitere Reaktion auf die "Überfremdungsinitiative" gelesen und als das zentrale statistische Instrument der Stabilisierungspolitik gewertet wurde. Wie Quellen aus dem Bundesarchiv Bern zeigen, wurden die Vorarbeiten zum ZAR bereits 1964 aufgenommen, der Abschlussbericht der "Expertenkommission für die Ausländerstatistik" von 1967 innerhalb des Bundesrates sowie der Bundesverwaltung rege zirkuliert und der Entscheid für eine zentralisierte Ausländerstatistik zwei Monate vor der Globalplafonierung gefällt. Zudem legen die Quellen nahe, dass die Rezession von 1974 viel stärker zum "Erfolg" der Stabilisierungspolitik beitrug als das ZAR. Das ZAR schien auf den stark sinkenden Regelungsbedarf damit zu reagieren, die Kontrollfunktion der ausländischen Wohnbevölkerung auszubauen. Diese Beobachtungen werfen verschiedene Fragen über das teuerste Automatisierungsvorhaben der eidgenössischen Bundesverwaltung auf, die im Rahmen des historischen Forschungsprojekts “Die Fremden und der Computer” an der Professur für Technikgeschichte der ETH Zürich untersucht werden sollen: Was versprach sich die Bundesverwaltung in den 1960er Jahren von einer automatisierten "Ausländerstatistik" für die Steuerung der Wirtschafts- und Migrationspolitik? Wie übersetzte sich der politische Erfolgsdruck in technische und organisatorische Massnahmen in der Verwaltung? Wie reagiert die Verwaltung auf eine ökonomische Krise, die die Erwartungen und den Legitimationsdruck auf die Verwaltung abermals veränderte?
  • Mähr, Moritz (2022)
    Die vorgestellte technikgeschichtliche Studie untersucht die Einführung der elektronischen Datenverarbeitung in der Schweizerischen Bundesverwaltung von 1964 bis 1982. Sie geht der Frage nach, warum der Computer ein selbstverständlicher Teil des Alltags in der Bundesverwaltung wurde und wie er diesen Alltag programmierte. Die wenigen Studien, die zu diesem Thema vorliegen, stellen die Einführung der elektronischen Datenverarbeitung als – gelungenen oder gescheiterten – Versuch dar, auf das Wachstum der Verwaltung in den 1960er Jahren zu reagieren. Im Gegensatz dazu orientiert sich diese Studie nicht an den Resultaten der Verwaltungsautomation, sondern am Transformationsprozess und deutet ihn als organisatorischen Lernprozess. Die Entstehung des Zentralen Ausländerregisters bei der Eidgenössischen Fremdenpolizei und sein Wandel vom konjunkturpolitischen Steuerungsinstrument zum fremdenpolizeilichen Informationssystem stehen exemplarisch für diesen Prozess und sind Gegenstand dieser Studie. Anhand von Berichten, Protokollen, Briefen, Handbüchern und anderen Quellen aus dem Schweizerischen Bundesarchiv werden die zeitlich begrenzten Diskursräume nachgezeichnet, in denen er sich abgespielt hat. Bei der Analyse dieser Aushandlungszonen werden die Probleme in den Mittelpunkt gestellt, die verschiedene Akteure trotz unterschiedlicher Ziele in einen diskursiven Austausch brachten und zu einer gemeinsamen Handlungskoordination motivierten. Die Analysen legen die wechselseitigen Anpassungsleistungen zwischen Computer und Verwaltung frei und zeigen damit auf, warum sich Computer und Verwaltung gegenseitig beeinflusst und wie technologischer Wandel und organisatorische Lernprozesse ineinandergegriffen haben.
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