Die Schweizer Stellensuchenden im Covid19-Lockdown


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2020-05

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Der Bundesrat hat am 13. März einen partiellen Lockdown der Schweiz beschlossen, der trotz Unterstützungsmassnahmen zu einem starken Anstieg der Arbeitslosigkeit und einem Einbruch bei der Zahl offener Stellen geführt hat. Zwischen dem 21. April und dem 10. Mai haben wir 845 Stellensuchende in der Schweiz zu ihrer persönlichen Situation befragt. Die befragten gaben an, deutlich weniger passende Stelleninserate zu finden als Anfang März. Weiter ergab unsere Befragung, dass die Stellensuchenden deutlich weniger Zeit in die Stellensuche investieren als vor der Corona-Krise. Nebst dem Rückgang in der Anzahl offener Stellen ist dieser Rückgang auch durch die persönliche Situation der Stellensuchenden begründet. So suchen insbesondere Individuen, die Angst haben sich im Rekrutierungsprozess mit Corona anzustecken, deutlich weniger intensiv nach einer Stelle. Auch wenden Mütter in der Corona-Krise deutlich weniger Zeit für die Stellensuche auf. Bei Vätern hingegen ist kein Rückgang erkennbar.

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