Verteilung anthropogen eingetragener Stoffe im Grundwasser: Ein Fallbeispiel aus der Nordschweiz
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Date
2018-11
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Journal Article
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Im Wassergewinnungsgebiet Hardwald werden rund 15 Mio. m3/a Trinkwasser produziert. Es finden sich jedoch Spuren von chlorierten organischen Verbindungen im Grundwasser. Als Fallstudie werden hier die Ergebnisse von Feld- und Laborarbeiten zur Bestimmung der räumlichen Verteilung der chlorierten organischen Verbindungen, der stabilen Wasserisotope (δ18O und δ2D), der Hauptkationen- und -anionen und ausgewählter Spurenstoffe, welche über ein Rheininfiltrat eingetragen werden, vorgestellt. Als Ergebnis der Untersuchungen zeigte sich, dass die künstliche Rheinwasserinfiltration ganz entscheidend zur Trinkwassersicherheit beiträgt und das entnommene Grundwasser vorwiegend der chemischen Signatur des infiltrierten Rheinwassers entspricht. Jedoch zeigt sich auch, dass durch die über die Fläche ungleichmäßig verteilte Infiltration vor allem eine Beimischung von Muschelkalkwasser in süd-westlichen Bereichen des Untersuchungsgebiets wahrscheinlich ist. Diese Interpretation wird durch die Verteilung der chlorierten organischen Verbindungen, Hauptkationen- und -anionen, stabilen Wasserisotopen und Spurenstoffen gestützt. Trotz der hier vorhandenen komplexen Randbedingungen wird durch das Zusammenspiel von künstlicher Infiltration und Entnahme eine sichere Trinkwasserversorgung ermöglicht.
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Journal / series
Grundwasser
Volume
23 (4)
Pages / Article No.
297 - 309
Publisher
Springer
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Subject
Stable water isotopes; Organic micropollutants; Chlorinated solvents; Artificial groundwater recharge; Urban hydrogeology; Switzerland
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