error
Kurzer Serviceunterbruch am Donnerstag, 19. Februar 2026, 12 bis 13 Uhr. Sie können in diesem Zeitraum keine neuen Dokumente hochladen oder bestehende Einträge bearbeiten. Das Login wird in diesem Zeitraum deaktiviert. Grund: Wartungsarbeiten // Short service interruption on Thursday, February 19, 2026, 12.00 – 13.00. During this time, you won’t be able to upload new documents or edit existing records. The login will be deactivated during this time. Reason: maintenance work
 

Kommentar zu den Leitlinien 2022 der ESC zu ventrikulären Arrhythmien und Prävention des plötzlichen Herztodes


METADATA ONLY
Loading...

Date

2023-01-03

Publication Type

Journal Article

ETH Bibliography

yes

Citations

Altmetric
METADATA ONLY

Data

Rights / License

Abstract

Mit der Neufassung der ESC-Leitlinie zu Kammerarrhythmien und dem plötzlichen Herztod ist nach 7 Jahren eine praxisnahe Aktualisierung entstanden. Die vorliegende Arbeit diskutiert wesentliche Neuerungen vor dem Hintergrund der Versorgungssituation in Deutschland. Die Leitlinie verdeutlicht die zunehmende Bedeutung multidisziplinärer Expertise in der Diagnostik und Therapie ventrikulärer Arrhythmien. Die Umsetzung der Empfehlungen setzt neben Grundfertigkeiten der Kardiologie spezielle Kenntnisse in kardialer Pathologie, Humangenetik, kardiovaskulärer Bildgebung (v. a. der kardialen MRT) und invasiver Elektrophysiologie voraus. Erstmals sind Empfehlungen zum Basic Life Support in die Leitlinie aufgenommen. Der Stellenwert einer genetischen Untersuchung und der kardialen MRT-Bildgebung wurde deutlich aufgewertet. Die ICD-Therapie bleibt wesentlicher Bestandteil der Primär- und Sekundärprophylaxe des plötzlichen Herztodes, wenngleich die Empfehlung zur primärprophylaktischen ICD-Therapie für Patienten mit dilatativer Kardiomyopathie abgewertet wurde und stattdessen eine individualisierte Risikoeinstufung vorgeschlagen wird. So hat sich das Spektrum der Risikomarker neben der LV-Funktion zunehmend erweitert. Risikoscores erlangen eine größere Bedeutung. Die Katheterablation als interventionelle antiarrhythmische Therapie wird ebenfalls deutlich aufgewertet, insbesondere bei idiopathischen ventrikulären Arrhythmien wird sie überwiegend zur Erstlinientherapie. Die Katheterablation erhält überdies Vorrang gegenüber einer medikamentösen antiarrhythmischen Therapie bei KHK-Patienten mit rezidivierenden Tachykardien unter chronischer Amiodaron-Therapie. Für viele andere Patienten ist der ideale Zeitpunkt für eine Ablationstherapie weniger klar definiert.

Publication status

published

Editor

Book title

Journal / series

Volume

17

Pages / Article No.

27 - 38

Publisher

Springer

Event

Edition / version

Methods

Software

Geographic location

Date collected

Date created

Subject

Empfehlungen; Ventrikuläre Tachykardien; Elektrische Device-Therapie; Antiarrhythmika; Katheterablation

Organisational unit

Notes

Funding

Related publications and datasets