Zwischen Verheißung und Ekstase

Hoffnung als Thema einer engagierten Theologie


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2015

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Der vorliegende Aufsatz ist der Versuch, den Grundriss einer gesellschaftlich engagierten Theologie vorzulegen – mit Hilfe eines erneut profilierten Begriffs der Hoffnung. Dabei geht es nicht primär um den konkreten Zuschnitt jenes Engagements, sondern um seine motivationalen Gründe. Um diese zu klären, werden zwei Begriffe der Hoffnung unterschieden: Hoffnung, die auf etwas Zukünftiges gerichtet ist (material), und der Akt des Hoffens als Weise, in der Welt zu sein (modal). Es wird dafür argumentiert, dass sich der erste Begriff der Hoffnung erst aus dem zweiten ergibt. Der Akt des Hoffens genießt folglich den hermeneutischen Primat vor der Hoffnung, der auf die Zukunft gerichtet ist. Aus dieser Relation zwischen materialer und modaler Hoffnung ergibt sich eine Differenz zwischen altem und neuem, d. h. sich neu verstehendem Menschen. Diese Differenz artikuliert sich in einer produktiven Unzufriedenheit, die die Hoffnung im Glauben stiftet, indem sie diesen ekstatisch werden lässt. Es ist diese auf Hoffnung gegründete Ekstase, welche den Glauben – und die ihn begleitende Theologie – engagiert werden lässt.

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57 (3)

Pages / Article No.

318 - 341

Publisher

De Gruyter

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02803 - Collegium Helveticum / Collegium Helveticum check_circle
03325 - Folkers, Gerd (emeritus) check_circle

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