Wie sollte eine liberale Gesellschaft mit Krankheiten umgehen, wenn sie gerecht sein will?
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Date
2004
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Journal Article
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Abstract
Die Eingrenzung des Leistungsspektrums solidarisch finanzierter medizinischer Leistungen geschieht zumindest im deutschen Sozialrecht anhand dessen, was als Krankheit anerkannt wird. Diese Vorgehensweise ist u. a. deshalb in die Kritik geraten, weil der Krankheitsbegriff unter Experten umstritten ist. Drei mit liberalem Anspruch auftretende politische Theorien werden daher darauf befragt, wie ein gerechter Umgang mit Krankheiten auszusehen hätte. Alle drei Theorien haben aber Probleme damit, einen gleichermaßen liberalen wie gerechten Umgang auszuführen: Rawls/Daniels und Dworkin wiederholen auf je unterschiedliche Weise expertokratische Muster. Sen hingegen lässt einen diesbezüglich kritischen Punkt offen, kann aber auf eine Weise gelesen werden, die solche Muster vermeidet.
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Volume
50 (3)
Pages / Article No.
263 - 276
Publisher
Schwabenverlag
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Subject
politische Philosophie; Liberalismus; John Rawls; Norman Daniels; Ronald Dworkin; Amartya Sen
Organisational unit
09773 - Mazouz, Nadia / Mazouz, Nadia