Quantitative Lockerung in der Eurozone und Finanzierungsbedingungen von KMU: Wer profitiert am meisten?
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Date
2019-03
Publication Type
Journal Article
ETH Bibliography
yes
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Altmetric
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Abstract
Nach der globalen Finanzkrise und während der europäischen Schuldenkrise verlangsamte sich die Kreditvergabe an Unternehmen im Euroraum so drastisch, dass die europäische Wirtschaft kurz vor einer Kreditklemme stand. Erst nach dem Start des quantitativen Lockerungsprogramms der EZB Anfang 2015 verbesserte sich die Kreditvergabe nachhaltig. Der Beitrag analysiert die Auswirkungen des Ankaufsprogramms der EZB (Public Sector Purchase Programme, PSPP) auf den Zugang kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) zu Finanzierungsmitteln anhand von Unternehmensdaten des Survey on the Access to Finance of Enterprises (SAFE). Die Analyse umfasst mehrere Masse für Finanzierungsbedingungen wie die Kreditverfügbarkeit, finanzielle Restriktionen und Zinsen. Da die Daten auf Unternehmensebene erfasst werden, kann zwischen aggregierten und heterogenen Effekten nach Unternehmensgrösse, Alter, Branche und Land unterschieden werden. Das quantitative Lockerungsprogramm der EZB verbesserte die Finanzierungsbedingungen für KMU in der gesamten Eurozone und insbesondere in der Peripherie des Euroraums. Daher profitieren die Länder, die die meisten Impulse benötigt haben, am meisten vom Ankaufprogramm.
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Volume
2019 (1)
Pages / Article No.
82 - 91
Publisher
KOF Swiss Economic Institute, ETH Zurich
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Methods
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Date collected
Date created
Subject
Unconventional monetary policy; credit channel; bank lending; ECB; SME
Organisational unit
06331 - KOF FB Konjunkturumfragen / KOF Business Tendency Surveys
02525 - KOF Konjunkturforschungsstelle / KOF Swiss Economic Institute
00002 - ETH Zürich
Notes
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Is part of: https://doi.org/10.3929/ethz-b-000334804