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Autor(in)
Datum
2020-10-22Typ
- Journal Article
ETH Bibliographie
yes
Altmetrics
Abstract
Die Nachfrage nach Erwerbstätigen mit Ausbildungen in den Fachrichtungen
Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) ist ungebrochen gross. Allerdings
entscheiden sich relativ wenige Frauen für ein MINT-Studium, was Auswirkungen auf die
Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern hat. Dieser Artikel analysiert auf Basis von verschiedenen
Bildungsdatensätzen des Bundesamts für Statistik sowie den PISA-Erhebungen, wie sich
der Frauenanteil im MINT-Bereich in der Schweiz entwickelt hat und diskutiert mögliche Ursachen
basierend auf der aktuellen Forschungsliteratur. Die Analysen zeigen, dass MINT-Studiengänge bei
Schulabgängerinnen nur langsam an Beliebtheit gewinnen. Gleichzeitig zeigt sich eine erstaunliche
Heterogenität bei den Geschlechterunterschieden, sowohl international zwischen einzelnen Ländern
als auch innerhalb der Schweiz. Während etwa 24% der Maturandinnen im Kanton Zürich, Tessin
oder Zug ein MINT-Studium beginnen, wählen nur etwas mehr als 12% der Maturandinnen im Kanton
Genf, Uri oder Appenzell Innerrhoden ein MINT-Studienfach. Mehr anzeigen
The demand for workers with qualifications in mathematics, computer science, natural
sciences and technology (STEM) remains high. However, few women choose to study STEM, which
contributes to the gender wage gap in the labour market. This article uses several educational data
sets from the Federal Statistical Office as well as data from PISA surveys to analyse how the share
of women in STEM fields has developed in Switzerland and discusses possible causes based on the
latest research literature. The analyses show that STEM fields are only slowly gaining in popularity
among female high-school graduates. At the same time, there is a surprisingly large heterogeneity
in the gender differences, both internationally between countries and within Switzerland. Around
24% of female high-school graduates chose a STEM study field in the cantons of Zurich, Ticino or
Zug. Only slightly more than 12% of female graduates in the cantons of Geneva, Uri or Appenzell
Innerrhoden do so. Mehr anzeigen
Persistenter Link
https://doi.org/10.3929/ethz-b-000447332Publikationsstatus
publishedZeitschrift / Serie
KOF AnalysenBand
Seiten / Artikelnummer
Verlag
KOF Swiss Economic Institute, ETH ZurichThema
STEM; gender differences; SwitzerlandOrganisationseinheit
02525 - KOF Konjunkturforschungsstelle / KOF Swiss Economic Institute
06330 - KOF FB Konjunktur / KOF Macroeconomic forecasting
Zugehörige Publikationen und Daten
Is part of: https://doi.org/10.3929/ethz-b-000447323
Anmerkungen
Spezialanalysen, Herbst 2020. Abstract also in English.ETH Bibliographie
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