Journal: Studien zur Mobilitäts- und Verkehrsforschung
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- Multimodality and Sustainable TransportItem type: Book Chapter
Studien zur Mobilitäts- und Verkehrsforschung ~ Mobilität, Erreichbarkeit, RaumMattioli, Giulio; Heinen, Eva (2020)Sustainable transport research and policy making currently identify multimodality as an important way to reduce carbon emissions and other negative transport externalities. This emphasis is consistent with the ‘behaviour change agenda’ for sustainable mobility, which places responsibility for changing behaviour on ‘citizen-consumers’, while policy makers help them make ‘better’ modal choices, rather than introducing regulatory or pricing measures. In this paper, we present findings based on the British National Travel Survey, which lead us to qualify the emphasis currently placed on multimodality. We first focus on the relationship between multimodality and CO2 emissions, at the individual and trip level. While multimodal trips produce less CO2 than unimodal trips over comparable distances, they are typically longer and therefore have higher average emissions. At the individual level, there is an association between greater multimodality and lower emissions, although of weak magnitude. Second, we investigate trends in multimodality between 1995 and 2015. Contrary to expectations, we find that individual-level multimodality has decreased over time, notably among younger adults, and this during a period of declining car travel distances per capita. We conclude that there is merit in encouraging greater multimodality, but this can hardly be the only or primary goal of sustainable transport policies. More policy attention needs to be directed to the pivotal role of high levels of travel activity, and the reduction of these. - Modellierung von Arbeitsplatzentscheidungen in MobilitätsbiographienItem type: Book Chapter
Studien zur Mobilitäts- und Verkehrsforschung ~ Räumliche Mobilität und LebenslaufEhreke, Ilka; Axhausen, Kay W. (2015)Mobilitätsbiographien, das heißt die Analyse des Verkehrsverhaltens und der Verfügbarkeit von Mobilitätswerkzeugen im Lebensverlauf, ist ein relativ neues Feld in der Verkehrsforschung. Die Erwerbsbiographien sind als Teil von ihnen zu verstehen, auch wenn sie ein eigenes Interessengebiet darstellen. In einer Retrospektivbefragung der TU Dortmund werden zusammen mit der ETH Zürich und der Goethe Universität Frankfurt Informationen zu den individuellen Mobilitätsbiographien von drei Generationen eines Haushaltes erfasst. Anhand dieses umfangreichen Datensatzes werden mithilfe einer Überlebenszeit-Analyse für rekurrente Ereignisse Einflüsse auf die Entscheidung für einen Arbeitswegwechsel, sowie Unterschiede zwischen Generationen und Geschlechtern im Zeitverlauf statistisch analysiert. Neben Generationeneffekten konnte der Effekt von sogenannten Schlüsselereignissen (key events) in den Daten nachgewiesen werden. Ebenso konnte die starke Interdependenz von Arbeitsplatz- und Wohnortwahl gezeigt werden. Dies bestätigt die Vermutung, dass sich gewisse Prozesse im Lebensverlauf parallel bewegen. - Intentionen zur Multilokalisierung bei Akademikerinnen und Akademikern: Biografische Erfahrungen als „Eisbrecher“Item type: Book Chapter
Studien zur Mobilitäts- und Verkehrsforschung ~ Räumliche Mobilität und LebenslaufPetzold, Knut; Hilti, Nicola (2015)Der Beitrag beschäftigt sich mit der Frage des Zusammenhangs von Mobilitätserfahrung und Mobilitätsintentionen bei Akademikerinnen und Akademikern an Schweizer Hochschulen, wobei der Schwerpunkt auf der Multilokalität als einer Form des mobilen Lebens (neben Pendeln und Umziehen) liegt. Multilokalität wird dabei im Sinne des Wohnens an mehreren Orten verstanden; Multilokalisierung meint dementsprechend die Entscheidung zur und Realisierung der Mehrfachverortung durch die Akteure. Ausgangspunkt ist die Frage nach den Bedingungen, unter denen sich eine Person für ein multilokales Arrangement entscheiden würde. Mit Verweis auf Rational Choice Ansätze wird argumentiert, dass eigene – v. a. positive – Erfahrungen mit Multilokalität aufgrund von Lernprozessen einen positiven Einfluss auf die Intention, sich unter bestimmten Bedingungen abermals zu multilokalisieren, hat. Diese Hypothese wird mit dem Design eines faktoriellen Surveys geprüft, das es erlaubt, die Bedeutung der mobilitätsbiografischen Erfahrungen der Probandinnen und Probanden unter verschiedenen variierten Kosten- und Nutzenstrukturen in einer fiktiven Entscheidungssituation zu analysieren. Im Ergebnis wird deutlich, dass die biografische Erfahrung mit Multilokalität tatsächlich dazu führt, dass die Intention zu einer neuerlichen Multilokalisierung unter allen variierten Bedingungen signifikant höher ist als ohne diese Erfahrung.
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