Ordnung von Lernzielen – Ordnung des Wissens

Die Bedeutung der Taxonomie von Bloom für die Wissenschaftlichkeit und Praxis der Hochschuldidaktik


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2020

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Die Lernzieltaxonomie nach Bloom kann als ein echter Klassiker im Bereich der Hochschuldidaktik und darüber hinaus für die Pädagogik angesehen werden. Auch wenn seit der Veröffentlichung mittlerweile ein halbes Jahrhundert vergangen ist, erscheint sie noch immer aktuell und sehr häufig wird in hochschuldidaktischen Kontexten auch heute noch Bezug auf sie genommen. Das liegt einerseits daran, dass die Revision der Taxonomie durch Anderson und Krathwohl oftmals Bloom zugeordnet wird und andererseits daran, dass andere Taxonomien weit weniger Beachtung in der hochschuldidaktischen Praxis finden. Ein weiterer Grund ist aber auch, dass die Beschäftigung mit Ordnungssystemen im pädagogisch-didaktischen Bereich zurzeit nicht besonders „en vouge“ ist. Dieser Zustand kann insofern kritisiert werden, als gerade in der Beschäftigung mit Klassifikationsschemata und unterschiedlichen Lernzieltaxonomien sowie deren Auswirkungen auf pädagogisch-didaktisches Denken und Handeln ein Potenzial für die wissenschaftliche Weiterentwicklung und Professionalisierung der Hochschuldidaktik liegt.

Publication status

published

Book title

Klassiker der Hochschuldidaktik

Volume

Pages / Article No.

219 - 233

Publisher

Springer VS

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Subject

Organisational unit

02880 - Abt. für Lehre und Lernen / Teaching and Learning

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